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Die Wissenschaft hat ein besonderes Verhältnis zum Oderbruch.
Schon seine jüngere Kolonisierung war eine Ingenieurleistung
und fand unter wissenschaftlicher Obhut statt - so ließ der
preußische König die Pläne von Haerlems für
einen neuen Oderkanal vom Mathematiker Leonhard Euler überprüfen.
Das neu gewonnene Ackerland wurde auch zum Nährboden für
eine moderne Landwirtschaftswissenschaft.
Noch immer ist das Oderbruch als technisch erzeugte und permanent
zu erhaltende Landschaft Gegenstand wissenschaftlichen Interesses.
Folglich fragen wir Wissenschaftler nach ihrer Beschäftigung
mit dem Oderbruch; nach dem, was sie herausgefunden haben, was sie
über die Zukunft des Oderbruchs denken und was sie persönlich
mit dem Objekt ihrer Forschungsarbeit verbindet.
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