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Wahrscheinlich waren es die siebziger Jahre, in denen das Oderbruch
von der Muse geküsst wurde - seit nunmehr dreißig Jahren
ziehen immer mehr Künstler in die Landschaft, besiedeln ihre
Loose und Gehöfte und machen ihren großen Himmel überall
bekannt.
Dem Einen bietet die Abgeschiedenheit
des Oderbruchs ein günstiges Arbeitsumfeld mit preiswerter
Atelierfläche und frischer Luft, dem Anderen ist das Bruch
selbst zum Gegenstand künstlerischer Arbeit geworden. Welche
ästhetischen Sichtweisen die Künstler vom Oderbruch entwickelt
haben, welche
biografischen Schichten darin verborgen sind und wie sie ihr Leben
und ihre
Rolle in der Landschaft selbst einschätzen, werden sie von
uns gefragt.
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